Dating ist Kreditgeschäft

PartnersucheIn Deutschland, Europa und Weltweit gibt es unzählige Dating-Plattformen. Jede hat ihr eigenes System und einen Preis für die Nutzung. Alle haben aber eines gemeinsam. Dating ist in vielen Fällen ein Verlustgeschäft. Die meisten Anbieter arbeiten mit Krediten. Kaum noch eine Seite erwirtschaftet mit dem Kerngeschäft wirklich Gewinn. Die Ausgaben für Werbung und Co. sind einfach zu hoch. Plattformen, die heute noch Gewinn erzielen, nutzen dabei meistens andere Einkommensquellen. Und die bietet eine Dating Plattform in perfekter Weise. Genauso wie bei Social Plattformen können hier die Daten der Nutzer analysiert und verkauft werden. Das bringt häufig deutlich mehr als das eigentliche Kerngeschäft. Dazu gehört nicht nur das direkte Weiterverkaufen oder die Weitervermietung, die fremde Daten häufig zur Nutzung legalisiert, sondern auch Werbung, die in den normalen Mitteilungsnachrichten einfach mitgeschickt wird.

Immer mehr auf Kredit

Immer mehr Dating Seiten arbeiten rein auf Kreditbasis. Kaum eine Seite lässt sich über das normale Tagesgeschäft stabil finanzieren. So haben immer mehr Portale einen oder mehrere Kredite laufen. Das bezieht sich sowohl auf die Marktführer als auch eben jene Nischenseiten, die regelmäßig kommen und gehen.

Dabei vergeben die Banken kaum noch Kredite für Existenzgründungen in diesem Bereich. Zu problematisch ist das Dating Geschäft. Was einst ein Umsatzbringer war, ist heute für die meisten ein reines Verlustgeschäft. Doch warum betreiben viele größere Medienunternehmen eigene Dating Projekte, mag sich einiger in diesem Zusammenhang fragen. Auf der einen Seite ist es der einfachste Weg an sensible Daten der Nutzer zu kommen. Immerhin wird alles auf einer Dating Plattform analysiert. Die sexuellen und intimen Vorlieben der Nutzer werden so einfach gesammelt. Ein enges Nutzerprofil lässt sich dadurch erstellen. Das passiert auf nahezu allen Dating Seiten, auch in Deutschland.

Zudem können Verluste steuerlich genutzt werden. Das geht in Deutschland zum Beispiel über einen Ringtausch. Gesellschafter können so die Verluste aus einer Veräußerung steuermindernd geltend machen. In einigen Ländern gibt es sogar noch viel bessere Möglichkeiten, Verluste wieder in bares Geld umzuwandeln.

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